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30.01.2018, 17:24 Uhr
Pressemitteilung der CDU Reinheim
CDU Reinheim hält Tempo 30 in der Hahner Straße nur mit Einschränkung für sinnvoll

Ein ursprünglicher Antrag von SPD und Bündnis´90/Die Grünen sieht die Forderung nach Tempo 30 im gesamten Verlauf der Hahner Straße vor. Aus Sicht der Reinheimer Christdemokraten jedoch ist es nötig, dass der Bereich der Hahner Straße definiert wird, in welchem Tempo 30 gelten soll. Dafür hat der CDU Stadtverband nun einen Änderungsantrag gestellt.

„Es macht in unseren Augen wenig Sinn, im gesamten Streckenverlauf der Hahner Straße ein Tempolimit 30 zu fordern, daher haben wir nun einen Änderungsantrag gestellt“, erklärt der Reinheimer CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Rückert. Denn sollte bereits ab dem Ortsschild, kurz hinter dem Kreisel an der B38/B426, Tempo 30 gelten, würden dichtes Auffahren und auch Überholvorgänge im innerörtlichen Bereich die Folge sein, befürchten die Reinheimer Christdemokraten.

„Es könnte zudem passieren, dass man sich mit der Forderung nach Tempo 30 für die gesamte Hahner Straße zu weit aus dem Fenster lehnt, anstatt sich auf den sinnvollsten Bereich, etwa ab dem ‚Alten Wasserwerk‘, wie wir von der CDU es beantragt haben, zu beschränken“, sagt Andreas Rückert. Denn da Hessen Mobil die Hahner Straße ursprünglich komplett aus ihrer Betrachtung zur Geschwindigkeitsbeschränkung auf der B426 ausgenommen hatte, ist zu befürchten, dass bei einer zu hohen Forderung, weniger, nämlich gar kein Tempo 30 auf der Hahner Straße, umgesetzt wird.

„Ebenso ist es fraglich, ob die Kapazitäten der Stadt Reinheim ausreichen würden, eine solch lange Strecke zu überwachen“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Rückert. Schließlich sei ein Antrag der Christdemokraten auf Besetzung einer Stelle im Ordnungsamt, die vornehmlich zur Verkehrsüberwachung dienen sollte, bei den Beschlüssen des Haushaltes im vergangenen Dezember von den Regierungsfraktionen aus SPD und Bündnis´90/Die Grünen abgelehnt worden. „Mit diesem zusätzlichen Ordnungspolizisten wären auch die Möglichkeiten des stadteigenen Radargerätes wesentlich besser ausgeschöpft gewesen. Was nun, nach der Ablehnung in der Stadtverordnetenversammlung, äußerst in Frage steht“, bedauert CDU-Fraktionsvorsitzender Rückert.