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19.07.2019, 08:11 Uhr
Senioren-Union Groß-Zimmern im Vogelsberg
Ausflugsziel der Senioren-Union der CDU Groß-Zimmern war diesmal das Gebiet Vogelsberg, das größte zusammenhängende Vulkangebiet von bis zu 1000 Vulkanen und dem dadurch entstandenem größten Basaltmassivs Mitteleuropas.
Zuerst erkundeten wir das Vulkaneum in Schotten. Mit einer Führung über einige Etagen und 12 verschiedenen Stationen erfuhren wir vieles über die damalige Entstehung und Beschaffenheit der heutigen Landschaft. Durch Anschauungsmaterial und Experimentierstationen, interaktive Exponate und Multi-Media Installationen wurden viele Erklärungen über den Abbau von Eisen und dem Basalt erklärt. Bilderreihen zeigten die Nutzung der Menschen von diesem Material. Ein 100 Kilo schwerer, schwebender Stein zeugte von dem Auswurf eines Vulkanausbruches. Mutige konnten sich darunterlegen.  An einem Modell verinnerlichten wir uns die Herkunft des so notwenigen Grundwassers. Ständig standen aber auch im Raum die Zahlen von Millionen von Jahren über die Entstehung dieser Landschaft gegenüber den Nutzungen und Veränderungen durch uns Menschen in kürzester Zeit, was auch teils nachdenklich machte. Zum Schluss folgte noch ein wundersames, riesengroßes Buch mit lebendigen Erzählungen von Vulkanen, die den Menschen auch Nutzen bringen in Form von heißen Quellen für die Gesundheit, Energiegewinnung durch die Hitze, Anreicherungen von Mineralien und Rohstoffen für die Pflanzenwelt. Auch Mythen und Legenden konnten wir erfahren.
Danach folgte eine kurze Fahrt zum Mittagessen nach Burkhards und dann die Anfahrt zum Hoherodskopf.
Dort erwartete uns eine Vielseitigkeit an Freizeitangeboten. Nachdem obligatorischem Gruppenfoto teilte sich die Gruppe auf. Die Hälfte vorbei am Adventure Minigolfparcours zum Baumkronenpfad. Dort erwartete uns aber nach der Eintrittsgeldzahlung nicht der erhoffte Rundgang in den Baumkronen mit breiten Holzpfaden, sondern die europaweite Besonderheit. Er besteht aus Seilbrücken, die direkt an den Bäumen, teilweise in einer Höhe von 15 Metern und Länge bis zu 50 Metern, befestigt sind und bei jedem Übergang eine Plattform bildet mit Infomaterial aus der Natur. Eine sehr wackelige Angelegenheit, bei dem man sehr gerne den nachfolgenden Jüngeren den Vortritt gab. Der Abschluss auf einer Plattform belohnte uns dann mit Fernsicht bis in das Rhein-Main Gebiet und zum Taunus. Die letzten Meter folgend entlang einem großen Kletterpark, deren Parcours mit Mut und Eifer von einer großen Jugendgruppe bewältigt wurde.
An der 750m langen Sommerrodelbahn vergnügten wir uns beim Zuschauen der mit bis zu 40km/h herunter Sausenden, die anschließend wieder automatisch und bequem hinaufgezogen wurden. Entlang an Hessens längstem Skilift, jetzt umgeben von vielen Blumenwiesen, genossen wir den Ausblick auf die Umgebung.  Übergroße Liegebänke wurden dazu noch angeboten, die Einige mit Begleitung von Lerchengesang, Grillenzirpen und mit Blick auf eine große Schafherde ausnutzten. Bei der Gastronomie konnten wir uns mit viel Sonnenschein und selbstgebackenem Landkuchen ausruhen, austauschen über weitere vielseitige Möglichkeiten oder einfach nur die Aussicht genießen.
Die Heimreise, vorbei am Naherholungsgebiet am Nidda-Stausee, wurde mit vielen Eindrücken und erlangtem Wissen und der Erkenntnis in naher Zeit noch viel zu erkunden angetreten.